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In die Röhre geschaut

Heute haben wir zuerst einmal die Flügel aus dem “Holzbereich” schnief – auf die Kunststoffseite geschafft. Sind schon elend schwer die Dinger. Wer meint Alu ist leicht soll, da mal helfen. Dann wurde der Rumpf der FK3 mit unseren Hebekränen auf eine altersgerechte, rückenschonende Höhe gehievt. Nun noch eine 90° Drehung und alles war gut. Jetzt konnten wir die Seitenruderpedale, Fahrwerksklappen und die letzte Hebellage ausbauen.

Zu der Zeit der Entstehung der FK3 wurde gerne eine Rumpfröhre aus Alu  genommen. Das hatte man technologisch im Griff. So klingelten doch einige Akademische Fliegergruppen bei VFW an, um eine Rumpfröhre zu bekommen. Braunschweig verwendete sie in der SB10 und Stuttgart in der Cuervo . Diese Flugzeuge haben auch ein Stahlrohrgerüst im Cockpit Bereich. So gesehen war die FK3 ein Meilenstein im Segelflugzeugbau. Unser Wolfgang hat für euch mal die Röhre ausgeleuchtet und ein paar interessante Bilder geschossen. Sieht schon gut aus, finde ich.

Nachdem nun Rohre und Kleinteile ausgebaut sind, wird gerade dabei das alte , harte Fett zu entfernen, den Flugrost wegzubürsten und die schadhaften GFK Teile, wie Verkleidungen und Fahrwerksklappen zu reparieren. Die Seitenruderseile werden wohl ausgetauscht, weil noch 2,4mm verbaut sind. Heute müssen 3,2mm Seile verwendet werden.

Ein bisschen Holz haben wir auch noch bearbeitet. Das Ersatzleitwerk des Kranich hat wieder ein paar neu verleimte Rippen mehr. Langsam aber sicher kommen wir voran. Es eilt ja nicht. Aber, wenn man Roland’s Lächeln sieht, ist man überzeugt, daß Holzflugzeugbau doch das Schönste ist.

 

So nun mal Bilder vom Freitag:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Herbert

Herbert Kersten

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