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Funk FK3 D-0410 Werk-Nr. 0009 (Bj. 1971)— die Geschichte

Baufortschritt0

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ie FK3 wurde von Otto Funk, der damals Mitarbeiter bei Heinkel in Speyer war, bis Ende 1963 entwickelt. Dieses Hochleistungssegelflugzeug mit 17,4 Meter Spannweite, Wölbklappen, Einziehfahrwerk und einer Gleitzahl von über 40 war seine erfolgreichste Konstruktion. Das gesamte Tragwerk besitzt eine nur 0,5mm starke Alubeplankung mit Stützrippen aus Hartschaum. Der vordere Rumpfbereich besteht aus einem Stahlrohrgrüst mit einer nichttragenden GFK-Schale und die hintere Rumpfröhre ist aus Dural-Aluminum gefertigt. Erst 1967 entschloss man sich bei VFW Speyer, die mittlerweile mit Heinkel fusioniert hatten, eine Miniserie von 11 Maschinen aufzulegen. Der Prototyp wurde in der Lehrwerkstatt erbaut und der Jungfernflug fand am 23. April 1968 statt. Der Verkaufspreis betrug damals ca. 28000 DM.

Unsere FK3 D-0410 hat die Werk.-Nr: 0009 und wurde von VFW Speyer am 16.10.1971 an den  Verein Sportflug Niederberg e.V. Heiligenhaus ausgeliefert.  Sie ist in einem ziemlich guten Zustand und voraussichtlich mit relativ wenig Aufwand wieder in die Luft zu bringen. Von den 11 gebauten FK3 existieren unserer Kenntnis nach heute noch 5 Exemplare und 3 davon sind z.Zt. flugfähig.



Halter / Besitzer

Fliegendes Museum Hahnweide e.V.

Technische Daten

  • Spannweite: 17,40 m
  • Länge: 7,20 m
  • Flügelfläche: 13,80 m²
  • Rüstgewicht: 240 kg
  • Zuladung: 130 kg
  • Fluggewicht: 370 kg
  • Flächenbelastung: 23-29 kg/m²
  • Mindestgeschwindigkeit: 64 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
  • min. Sinkgeschwindigkeit: 0,5 m/s
  • Gleitzahl: 42

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