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Endlich…….

Mea culpa.

Es ist schon ewig her, dass ich aus der Werkstatt berichtet habe. Wir haben in der ganzen Zeit genug zu tun gehabt, aber ich habe nicht die Kurve gekriegt, darüber zu berichten. Jetzt war der Informationsstau so groß, dass es mal wieder sein musste.

 

Bei der SHK sind, wie schon geschrieben, die Holzarbeiten fertig und nun auch verputzt. Um mit dem Einbau der Gestänge beginnen zu können, war zuvor die Befestigung der Fahrtmesserdüse notwendig. Man hat nämlich keine Möglichkeit in die hintere Rumpfröhre zu gelangen, wenn der Mischer und das Gestänge eingebaut sind. Da man kaum an die Stelle kommt standen tolle Vorschläge wie: Rumpf trennen, Handlochdeckel einbauen und schlimmeres im Raum. Glücklicherweise war mein Urlaub vorbei und ich konnte Schlimmeres verhindern. Apropos Urlaub, wenn jemand mal in die Nähe von Biscarrosse kommt. Ich fand das Wasserflugzeugmuseum sehr schön. Es ist schon erstaunlich, was so eine kleine Truppe da zusammengetragen hat. Es ist sogar noch ein kleines Stück Rumpfbug von einer Do 24 zu sehen. Ist aber nur durch Zufall im Freien zu finden. Zu erwähnen ist, dass entgegen meiner Erfahrungen in Frankreich, sogar ein deutsches Begleitheft dem interessierten Besucher mitgegeben wird, wo die Exponate beschrieben sind.

Reinhard hat sich als Kunststopfer hervorgetan und ein Loch auf der Oberseite des Flügels verschlossen. Ist fast nicht mehr zu sehen. Um eine Plus an Sicherheit zu bekommen, wird im Zuge der Reparatur auch gleich ein Flarm eingebaut. Wiegen müssen wir ja ohnehin, wenn alles fertig ist. Franz hat auch schon begonnen den Rumpf zur Lackierung vorzubereiten. Es ist jetzt etwas umfangreichen geworden, da uns aufgefallen ist, dass Steinschläge an der Rumpfröhre unten doch sehr zahlreich waren.

 

Der Wolf war auf der Wasserkuppe bei ” Faszination Segelflug “. Kurz vorher kam die Mitteilung, dass dort nur Flugzeuge mit Flarm fliegen dürfen. Es war zwar knapp, aber der Einbau konnte noch rechtzeitig fertig werden. Nun ist der Wolf auch für andere sichtbar. Ich dachte, dass so ein besonderes Flugzeug ja eigentlich sowieso auffällt. Ein Bericht über das Treffen ist gerade in Vorbereitung.

 

Der Anhänger für Wolf und Baby 3 ist nun wieder am Stück und es fehlen nur noch die Beplankungen der Verbreiterungen. Vermutlich geht es nach der SHK Reparatur weiter.

 

Wie man auf den Bildern sehen kann, sind am Kranichleitwerk nun alle Rippen wieder ganz und an ihrem alten Platz. Die Nasenleiste ist auch schon dran und sehr gerade. Als nächstes wird nun mit einer Straklatte geprüft, ob alles in der Flucht ist. Sonst wird halt aufgefüttert und mit der Straklatte alles egalisiert. Dann wird die Beplankung aufgebracht. Hierzu benötigen wir noch  Nasenzwingen. Nicht weil es da so riecht, sondern um die Nasenbeplankung über die Nasenleiste zu spannen. Es ist also eine besondere Art von Schraubzwinge. Wenn es so weit ist, gibt es eine Bilderserie.

 

Nun die Bilder: 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Herbert

Herbert Kersten

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